Und hier sind (erstmal nur) 2 meiner Texte.

Vorwort

 

Es heißt, dass es bei jedem Menschen einen Lebensabschnitt gibt, den man allein gehen muss.
Wo man auf sich allein gestellt ist. Der Weg, den man ohne Freunde geht, wo man seine eigenen Entscheidungen treffen muss. Wo man ohne die Hilfe eines Zweiten auskommen muss.
Dieser Weg ist oft steinig, gepflastert, und mit vielen Umwegen, hohen Bergen, und mehreren Kurven versehen, aber man sagt doch: “Früher oder später kommt man ans Ziel. Man muss nur dafür kämpfen, und nicht aufhören daran zu glauben, dass man es schaffen kann.“
Aber was ist, wenn man von diesem Weg abkommt? Wenn man zu früh abbiegt, oder eine rote Ampel überfährt, oder aber in einer Sackgasse landet? Was passiert, wenn man aufgibt, weil es keine Hoffnung mehr gibt, oder nur noch jene, die im Verborgenen liegt? Wenn man den Weg allein geht, ohne Hilfe, gibt es niemanden, dem man die Schuld geben könnte, wenn nichts mehr geht. Man muss die Schuld bei sich selbst suchen.
Was ist, wenn man sich verirrt? Wie soll man den Weg ans Ziel, oder aber wenigstens nach Hause finden, wenn man den Weg nicht weiß, wenn noch niemand Hinweisschilder aufgestellt hat, die die Reise vereinfachen würden? Die Antwort ist: Oft muss man den eigenen Weg öfters beschreiten, mehrere Varianten ausprobieren. Wenn man den eigenen Weg verloren hat, muss man zurückgehen, und die Brotkrumen suchen, die man hinterlassen hat, und es dann noch einmal versuchen, damit man an sein ganz persönliches Ziel kommt. Nur niemals aufgeben!

 

Viele wünschen sich einen Partner, der ihn auf diesem langen Weg begleitet,  doch nur die Wenigsten finden Einen, der einen in jeder Lebenslage begleitet, zu einem hält. Es gibt viele Scheinfreunde, die bei einem sind, wenn es einem gut geht, aber sobald man Probleme hat, sind diese Freunde weg, man ist allein zurückgelassen worden. Doch wenn man tatsächlich das Glück hat, einen Menschen gefunden zu haben, der einem immer beisteht, muss man dafür kämpfen, ihn nicht zu verlieren. Bei diesem Kampf ist es nur wichtig, fair zu spielen. Menschen sind kein Eigentum eines Anderen, sie sind frei, somit können sie sich ständig dazu entscheiden, einen zu verlassen. Damit dies nicht eintritt, muss man kämpfen, und dem Freund Liebe entgegenbringen, ihm zeigen, wie dankbar man ist. Freundschaft und auch Liebe beruhen auf Gegenseitigkeit. Und hat man jemanden gefunden, Jemanden, der einen nicht allein lässt, kommt man ganz sicher ans Ziel, wenn man es dann nicht schon erreicht hat.
Auf diesem Weg, ob man ihn nun allein oder zu zweit geht, muss man Opfer bringen; Geld, Blut, Liebe und Stolz. Geht man aber zu weit, und verletzt einen anderen Menschen, egal ob körperlich oder physisch, sollte man dann noch sein Ziel erreichen? Wenn man glücklich auf Kosten anderer ist? Ist es einem dann noch vergönnt, glücklich zu sein? Oder sein Ziel zu erreichen?
Man sollte den Weg ehrlich gehen, das steht fest. Tut man dies nicht, hat man es nicht mehr verdient, an sein Ziel zu gelangen, und sich zu freuen. Menschen, die unfair spielen, werden früher oder später dafür bestraft.
Liebe und Freundschaft sind zwei Wörter, die im Leben eines Jeden eine entscheidende Rolle spielen. Liebe und Freundschaft, sind so wichtig, wie die Luft zum Atmen. Ohne die Liebe eines Anderen erfriert man.
Liebe, das sind Gesten, wie ein Lächeln, Zärtlichkeiten, einem anderen Menschen zu helfen und für ihn da zu sein. Liebe ist, einen alleingelassenen Menschen zu besuchen, nur damit er nicht länger allein ist. Liebe ist, jemanden zum Lachen zu bringen, wenn einem selbst zum Heulen zumute ist. Liebe ist, sich für einen Anderen aufzuopfern, ohne die eigenen Folgen zu bedenken. Liebe ist, für einen anderen Menschen mit Haut und Haaren da zu sein, ihn zu trösten, mit ihm zu lachen und zu weinen. Liebe ist das Notwendigste für Freundschaft.
Menschen, die ohne Freundschaft und ohne Liebe leben wollen, merken schnell, dass ihr Leben nicht das ist, wofür es bestimmt ist. Der Sinn des Lebens besteht darin, zu lieben.
Denn wäre man allein, mit wem sollte man reden? Von ganzem Herzen lachen, mit wem soll man weinen? Ohne Liebe und Freundschaft funktionieren die notwendigsten Dinge nicht mehr.
Liebe ist das Natürlichste der Welt. Bekommt man sie doch schon vor der Geburt von der Mutter geschenkt und wenn sie einem später wie oder mit der Muttermilch eingeflößt wird. Jeder Mensch, der dieses Gefühl einmal vernommen hat, wird es vermissen und kann nicht mehr ohne es leben, wenn er es nicht mehr fühlen könnte. Ohne Liebe geht man ein, wie eine Blume ohne Wasser.
Manche Menschen sagen, sie bräuchten keinen zweiten, keinen Freund, der ihnen beisteht und einfach da ist. Aber sind sie dann richtig glücklich? Man kann nicht glücklich und zufrieden sein ohne einen Zweiten.
Liebe und Freundschaft sind die größten und wertvollsten Geschenke, die man einem anderen Menschen machen kann. Denn erst sie machen den Menschen komplett. Ohne Liebe und Freundschaft ist man nichts.

Qualen
Und du sagtest zu mir, dass es für dich keinen Sinn mehr mache, bei mir zu bleiben. Du sagtest, du willst mich nicht mehr länger quälen.
Dann gingst du, und ich stand da und war das erste Mal in meinem Leben ganz allein. Allein im Regen und konnte mich nicht wehren, konnte nichts sagen, um dich zurückzuholen oder um dich zu überzeugen, nicht zu gehen. Du warst fort. Es war zu spät.
Ich konnte nichts sagen, brachte keinen Ton heraus, und ließ dich gehen. Und das war der wohl größte Fehler, den ich je hätte machen können: Es dauerte nicht lange, nicht mal ein paar Sekunden, um zu verstehen, das ich dich brauche, das es einfach keinen Sinn macht, ohne dich zu sein, dass ich mein Leben nicht leben kann, ohne dich.
Und seit diesem Moment, als du mir sagtest, dass du mich verlässt, zu meinem Wohl, weiß ich, das du der Einzige warst, bei dem ich mich je wohl gefühlt habe, dass du der Einzige bist, den ich je liebte und je lieben werde.  Ich ließ einfach meine große Liebe davonziehen, weil ich geschockt war, dass du meine Tränen so falsch gedeutet hast. Und du gingst, ohne dich noch einmal umzudrehen.
Noch immer habe ich so viele Fragen an dich, so viel zu sagen und ich ärgere mich, dass ich es dir nicht damals gesagt habe, als ich es noch konnte, damals, als es wirklich nötig gewesen wäre. Jetzt ist es zu spät. Ich bereue es so sehr.
Bitte komm zurück, denn ich kann nachts nicht mehr schlafen, ohne in meinen Träumen dein Gesicht zu sehen, deine Augen, deinen Körper und deinen Mund, den ich damals so gern küsste. Jede Nacht sehe ich dich, jeden Tag sehe ich Bilder von dir, Erinnerungen, die so schmerzhaft sind und mich ganz langsam umbringen. Jeden Tag weine ich, jeden Tag will ich dich zurück, jeden Tag vermisse ich dich und jeden Tag liebe ich dich noch ein bisschen mehr.
Ich frage dich: Wie soll ich dich jemals vergessen? Wie soll ich jemals ohne dich leben?
Warum musstest du gehen? Du hast mich wirklich nie unglücklich gemacht! Du warst der Einzige, bei dem ich die sein konnte, die ich wirklich bin. Ich liebe dich. Komm zurück und erlöse mich endlich!
Erst als du gingst, fingst du an, mich zu quälen. Und ich erinnere mich, du bist gegangen mit Tränen in den Augen und deine Stimme zitterte, als du sagtest, dass du gehst. Ich weiß, dass du nicht gehen wolltest. Du hast das alles für mich getan. Doch jetzt bist du weg, und ich bin Schmerzen ausgesetzt, wie ich sie noch nie gespürt habe. Und das meintest du mit „zu meinem Wohl“? Ich habe wirklich versucht, dir alles zu geben, so viel, wie du mir gabst. Und du gabst mir alles. Du hast so viel für mich getan. Ich bin dir so unendlich dankbar dafür! Aber musste es wirklich so enden? Musstest du mir das Herz so brechen? Die Schmerzen bringen mich um, ich hoffe, du weißt das. Du hast mich nie gequält! Du gabst mir Ruhe und Frieden und die Kraft durchzuhalten, du hast mich glücklich gemacht und jetzt ertrinke ich in meinen Tränen, die ich wegen dir vergossen habe. Ich weiß nicht, wie ich mein Leben leben soll. Macht es denn noch Sinn ohne dich? Jetzt habe ich niemanden mehr, der mich noch zum Lachen bringt, niemanden, der einfach da ist, niemanden, der meine Hand hält. Du warst meine Aufgabe, es war meine Pflicht, dich glücklich zu machen, dir zu zeigen, dass du so geliebt wirst, genauso wie du liebst. Und jetzt?
Ich sterbe ohne dich! Noch nie kam ich mir so verloren vor. Die Welt ist mir fremd geworden, seit du fort bist.
Und weißt du, was das Schlimmste ist? Immer darauf zu hoffen, dass du wiederkommst, jedoch tief im Inneren zu wissen, dass es hoffnungslos ist, dass du für immer fort bist und andere lieben wirst. Ich verstehe immer noch nicht, wie du sagen konntest, du willst mich nicht quälen, wobei du mich damals doch nur glücklich gemacht hast…