Wenn gute Freunde sterben...

Vielleicht erscheint es einigen Menschen jetzt etwas absurd, dass ich das hier schreibe. Denn die Trauer, die ich jetzt wirklich von tiefstem Herzen empfinde gilt keineswegs einem Menschen. Nein.

Ich habe heute erfahren, dass Natze, das Pferd, das ich 3,5 Jahre als Reitbeteiligung hatte, eingeschläfert werden musste. Er hatte eine entzündete Beule am Hals, deren Infektion sich auf die umliegenden Nerven- und Blutbahnen ausgeweitet hatte.

Mein lieber lieber Narcis. Er war wirklich ein toller Freund für mich. Auch wenn ich nicht immer so mit ihm klar kam, wie ich es gern gehabt hätte- auch wenn ich am Ende einfach nicht mehr die Nerven hatte, ihn zu reiten, weil er immer schwieriger wurde. Er war ein tolles Pferd, der zwar am Anfang immer wieder testete, wie weit er gehen konnte, aber wenn man ihm die Schranken klar zeigte, war er toll. Wirklich.

Es ist irgendwie komisch, weil ich nicht gedacht hätte, dass ich so traurig wegen seines Todes bin. Nicht nach 1,5 Jahren ohne ihn. Aber irgendwie...irgendwie hatte ich ihn in meinem Herzen behalten und die Erinnerung an ihn in meinem Kopf. Und da werden sie auch bleiben. Mit all seinen guten und schlechten Seiten.

30.7.08 19:27

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